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Die Wurzeln von Weto reichen zurück ins Jahr 1993. Der Name deutet es an, Weto begannen als rebellische Punkrockband. Mit Thomas Lindner und Martin Duckstein sind lediglich noch zwei Gründungsmitglieder dabei, die übrigen Kollegen der alten Besetzung stiegen aus und wurden von Schandmaul-Gefährten ersetzt. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“, kommentiert der eloquente Frontmann die freundliche Übernahme seiner alten durch seine neue Band. „Früher stand ich am Keyboard. Im Laufe der Jahre haben wir gelernt, dass es keinen Sinn macht, den Sänger an die Tasten zu fesseln.
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Also haben wir den Heiner ins Boot geholt.“ [...] „Inhaltlich hat Weto im Laufe der Zeit einen eigenen Stil gefunden, in dem wir uns immer mehr mit diesen psychologischen Themen befasst haben“, stellt Lindner fest. „Uns geht es darum, die Kehrseite der Medaille zu beleuchten.“
Zu diesem Zweck verbinden Weto ihren dramatischen Ausdruck mit melodiösen Parts, hartem Rock und kräftigen Gesangsmelodien. Die Band hat einen Stil entwickelt, der angemessene Klänge für Schmerz, Tragik und Entsetzen aufspürt. Keine Gesellschaft kann es sich auf Dauer leisten, ihre dunkle Seite zu unterschlagen. Um so wichtiger ist es, einen musikalischen Ausdruck für sie zu finden.
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